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Bürgerinitiative "Gegen das Steinkohlekraftwerk Arneburg" feierte ihren ersten Geburtstag - Erneuerbare Energien als Alternative aufzeigen .
Von Volker Langner





Am 14. Mai 2009 hatte sich die Bürgerinitiative "Gegen das
Steinkohlekraftwerk Arneburg" gegründet. Am Sonnabend feierten knapp 40 der nunmehr 400 Mitglieder in Schwarzholz das einjährige Bestehen.

Schwarzholz.
Eine Fahne, die durchgestrichene Kraftwerkstürme zeigt, wehte neben dem Schwarzholzer Dorfgemeinschaftshaus, rote Kreuze lehnten an den Bäumen,Würstchen brutzelten auf dem Grill, die altmärkische Band "Get up" machte Musik – die Bürgerinitiative "Gegen das Steinkohlekraftwerk" feierte Geburtstag.


"Wir möchten in lockerer Runde feiern und uns austauschen", sagte Wilfried Padelt, einer der beiden stellvertretenden Vorsitzenden. Der andere, Prof. Dr. Winfried Schülke, griff dann auch
nur kurz zu einer offiziellen Ansprache zum Mikrofon. Er bescheinigte
der Bürgerinitiative ein erfolgreiches Wirken. Es habe tolle Erfolge
gegeben. Sichtbar seien sie unter anderem in den 14000 Unterschriften gegen die Errichtung eines Steinkohlekraftwerkes, die dem Kreistag übergeben wurden, und dem "Kippen" des Flächennutzungsplanes der Stadt Arneburg.

Für Schülke und seine Mitstreiter sind dies aber nur Etappensiege. "RWE lässt nicht locker und wirbt in Gemeinden und Institutionen weiter für das Kraftwerk", schätzte Schülke ein. Dem gelte es etwas entgegenzusetzen. Nicht nur Protest, sondern Alternativen. Und das, so Schülke, seien erneuerbare Energien.

Die Bürgerinitiative wolle weiter informieren und aufklären. So mit Ständen beim Altmärkischen Kirchentag am kommenden Wochenende in Tangermünde und eine Woche später beim Elbe-Kirchentag in Hitzacker.


Quelle: Volksstimme vom 03.06.2010
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